FAQ-Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie eine Übersicht über häufig gestellte Fragen:

Welche Elektrofahrzeuge können an der „WALLI“® Ladebox geladen werden?

An den „WALLI“® Ladeboxen können alle in Europa zugelassenen E-Fahrzeuge laden. EU-weit hat sich die Typ 2-Ladesteckdose durchgesetzt. In den kommenden Jahren werden nach EU-Vorgaben alle Automobilhersteller ihre E-Autos europaweit mit Typ-2 ausstatten. Alle „WALLI“® Ladeboxen sind für schnelles Laden über Typ-2 ausgelegt.

Warum ist ein Typ-2 Ladestecker anstelle einer herkömmlichen Schuko-Steckdose zu empfehlen?

Der Typ-2 Ladestecker gewährleistet ein sicheres und schnelles Laden. An einer normalen Schuko-Steckdose kann die sogenannte (Not)-Ladung 15 Stunden und mehr dauern. Der Ladevorgang mit Typ-2 erreicht je nach Fahrzeugmodell und Ladestation die doppelte bis achtfache Geschwindigkeit im Vergleich zu einer herkömmlichen Schuko-Steckdose.

Mit welchen Ladezeiten ist bei der Ladung via Typ-2 zu rechnen?

Die Dauer hängt neben dem Fahrzeugmodell auch vom Ladepunkt ab. Mit den „WALLI“® Ladeboxen (bei 11 kW Ausgangsleistung) können Sie innerhalb einer Stunde ca. 55 km Reichweite zurück ins Auto bringen (bei einem Verbrauch von 20 kWh auf 100 km). Als Faustregel gilt: Pro Stunde können 18 km bei 3.7kW, 55 km bei 11kW und 110 km bei 22kW geladen werden. Die exakten Werte sind abhängig vom jeweiligen Fahrzeug. Der Ladevorgang erreicht damit die dreifache Geschwindigkeit im Vergleich zu einer herkömmlichen Schuko-Steckdose.

Wo wird geladen?

Überall dort, wo E-Fahrzeuge unterwegs sind. Mit einer öffentlichen Ladebox „Online“ auf öffentlichen Parkplätzen im Stadtzentrum, in Parkhäusern, auf Firmenparkplätzen, Hotels, an Einkaufszentren und Schwimmbädern. Mit den „WALLI“® Ladeboxen natürlich zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Kann ich mein Fahrzeug überall laden?

Zum einen ist es möglich das Fahrzeug zu Hause mit der Ladebox Home zu laden. Zudem gibt es aktuell bereits mehr als 2.000 öffentliche Ladestationen deutschlandweit. In Partnerschaft mit dem ADAC sind viele aktuelle Ladepunkte auf SmartTanken zu finden.

Wie kann sich der Nutzer an einer öffentlichen Ladebox freischalten?

An den Ladeboxen Online gibt es generell drei Möglichkeiten, sich freizuschalten: Ladekarte (RFID), Anruf oder SMS. 
RFID und Anruf sind die Identifikationsmöglichkeiten für Bestandskunden, SMS dient der Abrechnung von Neukunden, die noch keinen Vertrag mit dem jeweiligen Ladeboxbetreiber haben. Laden per SMS erfüllt zudem die Anforderungen der Nationalen Plattform Elektromobilität bezüglich der Barrierefreiheit der Ladeinfrastruktur. Bei der Freischaltung per Ladekarte (RFID) wird die Ladekarte einfach vor die Ladebox gehalten. Die Anmeldung erfolgt automatisch. Per Anruf meldet sich der Nutzer an, indem er die angegebene Telefonnummer oder den QR-Code wählt. Die Freischaltung und Abrechnung per SMS läuft folgendermaßen ab: Der Nutzer schickt eine SMS an die angegebene Kurzwahl. Daraufhin entriegeln die Fallklappen, der Nutzer kann sein Fahrzeug anschließen und erhält eine Bestätigungs-SMS mit Preisinformationen und Quittungs-PIN. Die Abrechnung erfolgt dabei automatisch über die monatliche Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben. Beendet wird der Ladevorgang ebenfalls per SMS.

Wie kommt der Sonnenstrom in mein Fahrzeug?

Tagsüber fließt der lokal-erzeugte Strom vom Dach direkt in die E-Fahrzeuge, weil der Strom physikalisch immer vom nahesten Verbraucher abgenommen wird. Für diese Maximierung des Eigenverbrauchs werden keine stationären Batteriespeicher benötigt. Hier finden Sie einen Link zu einem Artikel der Fachzeitschrift "automotion", in dem diese Frage ausführlich beantwortet wird. E-Fahrzeuge können einen Beitrag zur Netzstabilisierung leisten, wenn sie als zusätzliche Verbraucher intelligent in das regenerativ gespeiste Stromnetz eingebunden werden. Beim Lastmanagement und der Koppelung mit PV macht man sich auch zu Nutze, dass Autos in der Regel 20 von 24 Stunden am Tag stehen. Als Standorte bieten sich hier vor allem Firmenparkplätze an: es wird tagsüber kostengünstig während der Arbeit mit Sonnenstrom geladen.

Was kostet der Sonnenstrom für 100 km emissionsfreie Mobilität?

Bei einem realistischen Verbrauch von ca. 20 kWh auf 100 km fallen Stromkosten von 4-5 € an. Ein konventionelles Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verursacht hingegen Treibstoffkosten von 10 - 15 € pro 100 km. (Annahmen: Ökostrompreis 24 Cent/kWh, Benzinpreis 1,59 €/l)

Welche Reichweite haben die E-Fahrzeuge heute?

Die Elektro-Fahrzeuge der neuen Generation kommen auf Reichweiten bis 250 Kilometern.
Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: Fahrstil, Streckenart und die genutzten Funktionen (z. B. Klimaanlage) beeinflussen alle den Energieverbrauch und damit die Reichweite.

Welche Geschwindigkeit erreichen Elektroautos?

Die Höchstgeschwindigkeit der neuen Modelle (z. B. Renault ZOE) liegt bei ca. 140 km/h.

Wie hoch ist die Motorleistung der Fahrzeuge?

Die Motorleistung liegt zwischen 50 - 80 kW. Anders als bei Verbrennungsmotoren steht bei E-Fahrzeugen jedoch sofort das volle Drehmoment zur Verfügung, weshalb man die Motorleistung von E-Fahrzeugen nicht mit der von Verbrennern vergleichen kann. Beim Anfahren kann man so manch einen Verbrenner „alt“ aussehen lassen. Ein e-car zu fahren ist ein eigenes und besonderes Fahrgefühl.

Wie effizient ist ein Elektroantrieb?

Auch unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz bietet die Elektrifizierung unserer Autos große Vorteile: Elektromotoren erreichen einen Wirkungsgrad von 80-90 %, während Verbrennungsmotoren lediglich auf 20-30 % kommen.

Wie aufwendig ist die Wartung?

Die Wartung eines Elektrofahrzeugs ist weit weniger aufwendig als die eines Verbrenners. Übliche Maßnahmen wie beispielsweise der Ölwechsel entfallen. Hinzu kommt der geringe Verschleiß des Elektromotors.

Wie zuverlässig sind die Akkus?

Heutzutage verwenden E-Fahrzeuge Lithium-Ionen-Akkus. Deren größter Vorteil liegt neben der hohen Energiedichte darin, dass sie keinen Memory-Effekt haben. Das heißt, der Akku muss nicht vollständig ge- oder entladen werden, seine Ladekapazität bleibt aber trotzdem gleich. Die Zwischenladungen erhöhen die Flexibilität im täglichen Einsatz.

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